... das meint die Presse

In der Tonspur von Frank Zappa, ZZ Top und Led Zeppelin

Der Kulturverein Heilsbronn feierte seine fünfte Rocknacht mit hochklassigen Tribute-Bands

Heilsbronn – Ein kleines Jubiläum stand beim örtlichen Kulturverein an. Bereits zum fünften Mal fand die Rocknacht in der Hohenzollernhalle statt. Am Samstagabend drehten drei international gefragte Tribute-Bands die Rockmusikuhr zurück. Songs von Frank Zappa, ZZ Top und Led Zeppelin waren zu erleben.

Gleich zu Beginn ließen es „The Grandmothers of Invention“ aus den USA krachen. Von drei musikalischen Weggefährten Frank Zappas (1940-1993) gegründet, nutzten sie eigene Kompositionen und Songs der „Mothers of Invention“ aus den 1970er Jahren zu einem rasanten Auftakt. Jazz, Soulelemente, Funk und Rockmusik kennzeichneten ihre Musik. Entstanden waren mitreißende, raffinierte Fusion-Arrangements von rhythmischer Intensität und energischer Klangfülle. Eindrucksvoll: Napoleon Murphy Brock, charismatischer Sänger, virtuoser Saxophonist und Flötist dieser ausgezeichneten Truppe.

Ein schwierige Aufgabe übernahm die folgende Band aus Großbritannien, die „ZZ Tops“. Ihr Vorbild tourt selbst noch, und so mussten sie sich dem aktuellen Vergleich stellen. Allerdings zeigte ihre Darbietung, dass sie zu Recht von ZZ Top-Gitarrist Billy Gibbons als „Closest I`ve seen“ bezeichnet werden. Und wer sollte das auch besser beurteilen können. Schon optisch war klar, um wen es sich handeln sollte. Hüte, Sonnenbrillen, schwarze Anzüge und natürlich lange Vollbärte. Alles klar. Musikalisch trafen sich Original und Cover auf einem sehr hohen Level. Matt Jones (Schlagzeug), Col Grau (Bass) und Nik Ryan (Gitarre) brachten den typischen texanischen Bluesrock-Sound auf die Bühne. Spätestens jetzt waren die rund vierhundert Besucherinnen und Besucher nicht mehr zu halten. Die Rhythmen gingen in die Beine.

Um Mitternacht präsentierte die Mainzer Band „Mad Zeppelin“ ein klasse Led Zeppelin-Show. Sie waren bereits bei der ersten Rocknacht dabei und stürmisch umjubelt worden. Seit 199 touren „Mad Zeppelin“ und lassen ihr Vorbild nochmals auf der Bühne lebendig werden. Den Part des damaligen Leadsängers Robert Plant übernahm Michael Dorp. Stark. Gitarrist Ralph Glodek brachte das typische Spiel von Jimmy Page in Erinnerung, zum Beispiel an der Doppelhalsgitarre. Mystisch sphärische Klänge entlockte er seiner E-Gitarre mit dem Geigenbogen. Volker Brecher am Schlagzeug folgte den Spuren des 1980 verstorbenen Drummers Jon Bonham. Christian Ludwig und Thomas Blum übernahmen Bass und Keyboard von Jon Paul Jones. Bei den für die Vorbilder so typischen Solopassagen zeigten auch die Mainzer ihr enormes Können. Ein absoluter Höhepunkt des Abends.

Bis weit nach Mitternacht feierten die begeisterten Rockmusikfans. Ein rundum gelungener fünfter Geburtstag. Weiter so.

Elke Walter, leider ist die Quelle unbekannt, da wir den Artikel ausgeschnitten zugesandt bekommen haben.

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